Information für Fachpersonen

Teilstationäre Psychotherapie

Behandlung von Menschen mit Diagnosebildern aus den Bereichen:

 

 

Warum teilstationäre Psychotherapie?

 

Wir erleben, wie bei einigen Menschen die Möglichkeiten der ambulanten Therapie und Betreuung ausgeschöpft sind, ein stationärer Aufenthalt, z. B. in einer psychosomatischen Klinik, einer Suchteinrichtung oder einem psychiatrischen Krankenhaus, aber nicht angemessen oder möglich ist.

 

Im Projekt Gemeinsam Leben Lernen machen wir ein Angebot für genau diese Menschen.

 

 

SPEZIELLE INDIKATIONSKRITERIEN

 

Teilstationäre Psychotherapie ist besonders geeignet für Menschen

 

 

KONTRAINDIKATIONEN

 

 

WIR BIETEN:

 

 

UNSER THERAPEUTISCHES ANGEBOT UMFASST:

 

Milieutherapie

Ein Schwerpunkt der Behandlung liegt in der Therapeutischen Gemeinschaft, der vorwiegenden Gruppenbezogenheit der Therapie und der Vernetzung der Gäste untereinander. Das tägliche Leben in der Gruppe trainiert soziale Fertigkeiten und schafft ein realistisches, gesundheits-

förderndes Klima, in dem Verantwortung übernommen und Lebenskompetenzen erworben werden können (u. a. Kochen, Garten- und Raumpflege).

 

Gruppentherapie

Sie wird durch eine strukturbildende und austragende Haltung der TherapeutInnen bestimmt. Thematisch geht es um Nachsozialisation; Reparenting; korrigierende emotionale Erlebnisse; Ich-Stützung und Aktivierung von Ich-Funktionen; Verinnerlichung heilender Atmosphären und Szenen; Umwandlung autodestruktiver Muster in gestaltende und entlastende Ausdrucksformen; Übersetzung zwischen innerer und äußerer Welt; kognitiv-geistige Orientierung; Einsatz von Übergangsobjekten wie Decken, Kissen, Kuscheltieren; Regulierung des Gruppenprozesses durch die klare Führung der TherapeutInnen.

 

Einzeltherapie

Systemisch, tiefenpsychologisch, verhaltenstherapeutisch oder körperorientierte Einzeltherapien dienen der Unterstützung des Gruppenprozesses, geben Raum für intime Themen und fördern Gäste, die trotz der sehr unterstützenden Atmosphäre Schwierigkeiten haben, sich in der Gruppe einzubringen.

 

Paar- und Familientherapie

Sie ist im Sinne unseres systemischen Ansatzes überall erwünscht, wo es möglich und sinnvoll erscheint.

 

Strukturbildende Körpertherapien

Dabei geht es um eine stärkere Verankerung des Körpererlebens, die Korrektur defizitärer Teile des Körperschemas und den Aufbau eines gesunden Körperbewusstseins. Dies wird u. a. durch Übungen erreicht, die ein Grounding ermöglichen, ein Gespür für den Körper aufbauen, die Abgrenzungsfähigkeit fördern und eine positive Einstellung zum Körper entwickeln.

 

Kreativtherapien

Durch unser Angebot an Mal- und Gestaltungstherapie oder Steinbildhauen werden kreative

Kräfte geweckt, angeregt oder wiederbelebt, welche den Gast in seiner Lebensbewältigung stärken.

In einer geschützten, wertfreien Atmosphäre können neue Sicht- und Verhaltensweisen entwickelt und erprobt werden.

 

Weitere Therapieelemente

Progressive Muskelrelaxation nach E. Jacobson, ressourcenbildende Übungen aus der Trauma-

therapie, angeleitete Imaginationen, Meditation, Musiktherapie, Bondingpsychotherapie, Arbeit

am Tonfeld, Wasser-Shiatsu, Trommeln.

 

Für ausführlichere Beschreibungen siehe „Therapieprogramm“

 

 

 

17.12.2018

http://www.projekt-gll.at/fachinformation.html